Simon Anholt ist einer der weltweit führenden Experten für das Image-Marketing ganzer Nationen. Der Brite half Ländern wie Neuseeland, Slowenien oder Großbritannien, ihr internationales Image neu auszurichten.
Nachfolgend seine Vision für Deutschland.
"Wann immer ich mit Deutschen über Deutschlands Image spreche, bringen meine Gesprächspartner den Wunsch zum Ausdruck, dass die Welt doch endlich einsehen möge, wie ausgelassen und warmherzig die Deutschen sein können", erzählt er und bezeichnet diesen Wunsch als strategisch äußerst unklug. Seiner Ansicht nach sind es nämlich gerade die Image-Qualitäten des "effizienten", "ordnungsliebenden" und "kompetenten" Deutschlands, die heute international am begehrtesten sind.
"Die Deutschen haben Angst als langweilig zu gelten. Der Begriff 'langweilig' ist aber eng verwandt mit 'vertrauenswürdig' und 'Vertrauen' ist die wertvollste Image-Qualität des 21. Jahrhunderts. Das einzige, was Deutschland vielleicht tun sollte, ist, sich von einem 'mit Abstand bewunderten Land' in einen 'vertrauenswürdigen Freund' zu verwandeln.“
Was dem Marketing-Experten nun für Deutschland vorschwebt ist deshalb ein Traum, mit dem Deutschland sich als "das Gewissen der Welt" positioniert. "Ich weiß, das klingt verwirrend", sagt er. "Aber wenn es Deutschland gelingen sollte, sich als die Nation Europas zu profilieren, die im Umgang mit ärmeren Nationen am hilfreichsten und partnerschaftlichsten ist, dann wäre das eine legitime Rolle für Deutschland."
http://www.zdf.de/ZDFheute/inhalt/28/0,3672,2349916,00.html---
Deutschland sozusagen als Gewissen der Welt dieser Gedanke gefällt mir!!!
Ein sehr guten Traum für Deutschland. Sollte nicht ein jedes Land solch eine Intension haben??